Ta, jeder hat zumindest EINEN Grund oder sogar mehrere Gründe, warum er Jesus nachfolgen will. Dabei gibt es gute, auf den Felsen gebaute Gründe und schlechte, die auf Sand gebaut sind, die aber auf den ersten Blick als seriös, richtig und z.T. sogar als geistlich hochwertig erscheinen. Doch egal wann – einmal, wenn eine Krise wie eine Flut daherkommt, werden sich beide Richtungen offenbaren.
Hauptzweck dieses Studiums ist nicht, daß wir unseren Nächsten richten, sondern daß wir erkennen, ob WIR richtig gegründet sind und gegebenenfalls, solange noch Gnadenzeit ist, entschiedene Korrekturen vornehmen, um die Krisen der Zukunft zu überstehen und wir Überwinder sein werden.
Ein zweiter Grund für dieses Studium ist, daß wir nicht entmutigt werden, wenn Gläubige uns wieder verlassen, da sie aus den falschen Gründen kamen. „Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, daß sie alle nicht von uns sind.“ 1.Johannes 2,19
Ein dritter Grund: Jede Gemeine (Kirche) macht Mission. Grundlage hierfür ist Jesu Missionsbefehl in Matthäus 28. Aber worauf legen wir dabei wert? Was sind unsere Missionsmethoden? Wen wollen wir damit erreichen oder auch nicht erreichen? Sollte nicht jeder Botschaftsinteressierte willkommen geheißen werden? – Das sind Fragen, die über den Erfolg oder Mißerfolg der Mission und einem gesunden Gemeindewachstum entscheiden, denn wir wissen auch, daß Satan gern die Gemeinde unterwandert; das tat er immer, und er wird es weiterhin versuchen. Gerade Gemeindeleiter, die ja auch über die Herde wachen sollen, sollten auch gegenüber Neuhinzukommenden die Wichtigkeit der echten Gründe hervorheben, wie Jesus es bei der Auswahl seiner Jünger und beim Reichen Jüngling tat, um unnötige Probleme später zu vermeiden. 86p

