Das Mahl des Herrn

Das Mahl des Herrn

Das Abendmahl, von Christus anstelle des Passas eingeführt, gilt bei vielen Christen als der geistliche Höhepunkt im gottesdienstlichen Gemeindeleben. Es gilt auch als Zeichen der Einigkeit, Eintracht und des geschwisterlichen Friedens. Auch der Apostel Paulus verwies verschiedentlich auf die Einigkeit der Gemeinde in Glaubensfragen hin (Eph 4,1-6; 1.Kor 10,16f; 1.Kor 11,26-30).

Da heutzutage alle diese selbstverständlichen Grundsätze z.T. immer mehr ignoriert werden, befinden sich Gläubige, die einerseits nicht aufs Abendmahl verzichten, aber auch nicht von Ökumenikern Abendmahl und Wortbetrachtung empfangen wollen, in einem echten Dilemma.

Dieser Menschengruppe steht nun diese Sammlung wertvoller Abendmahlspredigten für den Haus(gemeinden) gebrauch zur Verfügung. Dabei können Brot und Traubensaft auf den Tisch stehen, so daß jeder sich bei der Zeremonie seinen Teil, im Bewußtsein daß sie von Christus kommen, nimmt.

Daß diese Handlung, die Reichung von Brot und Traubensaft, nur von ordinierten Personen durchgeführt werden dürfen, geht nicht aus der Bibel hervor sondern wird aus der Tradition der Kirche abgeleitet. Jesus reichte seinen Jüngern diese Dinge zwar, aber Er wusch ihnen zuvor auch die Füße. Wenn also alles, was Jesus tat nur von ordinierten Personen durchgeführt werden dürfte, dann müßten diese allen Teilnehmern auch die Füße waschen — findet aber inkonsequenterweise nicht statt.

Die Predigten, von verschiedenen Autoren, sind so verschieden und zahlreich, daß sie wiederholt betrachtet werden können, ohne daß dabei Langeweile aufkommt. Mögen diese Wortbetrachtungen dazu dienen, um ein bereitet Volk für den Herrn hervorzubringen, mit welchem Gott sein Volk beenden kann! 237p

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