Dieses Buch ist eine Erweiterung des Heftes Argumente gegen Gerechtigkeit von Wolfgang Meyer und stammt von einem methodistisch-wesleyanischen Pfingstpfarrer und wurde im Jahr 1900 veröffentlicht. Die methodistischen Pfingstler betonten im Gegensatz zu den moderneren, uns bekannten Pfingstlern die Heiligkeit oder Heiligung. Sie lehrten die Reinigung von der fleischlichen Gesinnung, was dem Evangelium, an das wir heute glauben, entspricht.
Die Absicht dieses Buches war es, die wichtigsten Schriftstellen, welche üblicherweise verwendet wurden, um die Möglichkeit eines heiligen Lebens zu leugnen, zu nehmen und dann ihre wahre Bedeutung darzulegen, damit die Harmonie mit dem übrigen Zeugnis der Bibel erkannt werden kann.
Dieses Thema ist heute besonders nützlich, da in den modernen Kirchen fast endlose Ausreden gegen ein heiliges Leben und gegen die Möglichkeit, ein Leben des Sieges über die Sünde zu führen, gelehrt zu werden scheinen: Die gleichen Argumente, die auf der gleichen Fehlinterpretation der gleichen Bibeltexte beruhen, werden auch heute noch verkündet. 131p
Inhaltsverzeichnis
- Wenn wir sagen wir haben keine Sünde
- Da ist keiner der gerecht ist
- Denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt
- Paulus war nicht vollkommen
- Hiob leugnet die Vollkommenheit
- Paulus als größter Sünder
- Ich bin rein geworden von meiner Sünde
- Römer 7
- Pauli Pfahl im Fleisch
- Die Aussagen der Tröster Hiobs
- Niemand ist gut als Gott allein
- Unser armseliger Leib
- Ich sterbe täglich
- Zürnet und sündigt nicht
- Vergib uns unsere Sünden
- Ich bezwinge meinen Leib
- Sei nicht allzu gerecht
- Der Gerechte fällt siebenmal
- Von aller Vollkommenheit habe ich ein Ende gesehen
- Zusammenfassung
- Abschluß

