Auch die Welt hat Sucht als etwas Gefährliches und Todbringendes erkannt und hat dementsprechend ihre Therapien entwickelt um der Sucht zu begegnen – mit schwankenden Erfolgen.
Wenn wir das Wort genau untersuchen, erkennen wir Worte wie „Sehnsucht“ oder „suchen“ darin. Gott selber hat uns mit Sehnsüchten ausgestattet, sonst wäre das Leben tot: Sehnsucht nach Essen, Trinken, Schlafen, Bewegung, Geselligkeit und Partnerschaft, Freude, Musik, Kommunikation usw.
Doch Satan hat den Wunsch nach diesen gottgegebenen, berechtigten Sehnsüchten pervertiert und erregt in uns ein Verlangen nach gefährlichen und todbringenden Dingen, wie Alkohol, Tabak, schlechte Gesellschaft, Nervenkitzel, unwahres Reden usw.
Gott hat ein anderes Konzept um unsere Sehnsüchte zu stillen: ER SELBST ist „das Ersehnte aller Heidenvölker“! Haggai 2,7 Nur Er, der uns mit Sehnsüchten ausgestattet hat, kann und will sie auch stillen: „Nach dir, HERR, verlangt mich.“ Psalm 25,1 „O Gott, du bist mein Gott; früh suche ich Dich! Meine Seele dürstet nach Dir; mein Fleisch schmachtet nach Dir in einem dürren, lechzenden Land ohne Wasser,“ Psalm 63,2 „Wie ein Hirsch lechzt nach Wasserbächen, so lechzt meine Seele, o Gott, nach Dir! Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott: Wann werde ich kommen und vor Gottes Angesicht erscheinen?“ Psalm 42,2f
Deshalb geht es bei der göttlichen Suchttherapie nicht bloß darum, die schlechten Süchte zu überwinden, sondern uns in enge, ewige Gemeinschaft mit Sich zu bringen: „Wer darf auf den Berg des HERRN steigen? Und wer darf an seiner heiligen Stätte stehen? Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herz, wer seine Seele nicht auf Trug richtet und nicht falsch schwört. Der wird Segen empfangen von dem HERRN und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.“ Psalm 24,3-5 – Welch wunderbare Aussicht durch unseren Großen Suchtheiler! 43p
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Sucht
- Beispiel Alkoholismus
- Beispiel Sinnlichkeit

