Seit Menschengedenken stand die christliche Erziehung einer sogenannten „weltlichen“ Erziehung gegenüber und muß ihren Wert unter Beweis stellen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. – Im Gegenteil: Durch die geballte Macht der Neuen Medien und deren sowohl offensiven wie verlockenden Feldzug zur Einverleibung der Kinder und Jugendlichen, möglichst von frühester Kindheit an, als dem willfährigen, dressierten und zuverlässigen Kundenstamm von heute und morgen, bewegen wir uns einer Situation zu, die der Unwissenheit und Niveaulosigkeit des Finsteren Mittelalters gleichkommt; denken wir dabei nur an das immer größer werdende Heer an Smartfonverblödeter Jugendlicher.
Doch Klagen hilft nicht weiter! Welche Alternativen stehen uns bereit – sei es in schulischer Form oder durch Eigeninitiative daheim? Wenn wir Ausschau halten, entdecken wir die Errungenschaften der Reformatoren, welche die heidnisch-mittelalterlichen Erziehungsmethoden über Bord warfen und eine Erziehung im Einklang mit den Grundsätzen der Heiligen Schrift und der Natur entwickelten und dann weiter verfeinerten. Diese Art von Erziehung ist dynamisch, aktiv, sie ergreift die Initiative und stößt an menschliche Widerstände, weil ein Gegenspieler Gottes existiert und wirkt und weil die meisten Menschen unter seinem Einfluß stehen.
GOTT hat Lösungen für alle unsere Probleme. Er thront noch immer im Himmel und behält die volle Kontrolle über das Universum. Er hat den Meisterplan der Erziehung entworfen, das Meisterbuch schreiben lassen und uns den Meisterlehrer, Jesus Christus, geschenkt, der in seinem Leben und bei der Erziehung und Ausbildung seiner Jünger genau jene Grundsätze wahrer Erziehung erfolgreich anwandte, die auch heute noch Erfolg versprechen.
Das vorliegende Buch wurde zwar bereits im Jahr 1900 zusammengestellt und 1915 erstmals veröffentlicht, aber die darin vermittelten Ansichten sind aktueller denn je. 116p

